Wander-Bericht 5 (2017)

Am Wochenende 23./24. September fand mit einer Gruppe von drei Bergsteigerinnen aus Hamburg ein zweitägiger Aufstieg zum Olymp statt.

 Am ersten Tag verließen wir um 09:00 das Hotel „Philippion“ in Thessaloniki und, nach einem kurzen Besuch an den archäologischen Ausgrabungen von Dion und dem gleichnamigen Museum, kamen wir gegen 13:00 Uhr in Litochoro an. Der Aufstieg begann an der Lage „Gortsia“ (ca. 1.150 m) und in ca. 3 Stunden erreichten wir die Hütte „Petrostrouga“ (ca. 1.950 m), wo wir eine längere Pause genießen konnten. Danach gingen wir am kleinen Gipfel „Skourta“ (ca. 2.450 m), am schmalen Sattel „Laimos“ (ca. 2.400 m) und an der steilen Passage „Giossos“ (ca. 2.600 m) vorbei, bis wir an das berühmte „Plateau der Musen“ ankamen. Nach ca. 4 Stunden waren wir endlich am Ziel unseres langen Aufstiegs, also an der Hütte „Giossos Apostolides“ (2.697 m), wo auf uns eine warme Mahlzeit neben dem Kamin wartete.

Die Nacht verlief ruhig in der Hütte und am nächsten Tag gingen wir, nach einem reichhaltigen Frühstück, gegen 09:00 Uhr los. Das schlechte Wetter (zu starker Wind!) entsprach gar nicht unseren Wünschen und erlaubte es nicht, auf unser Ziel, den höchsten Gipfel „Mytikas“ (2.918 m), zu klettern. Wir gingen nur am einzigartigen „Thron von Zeus“ vorbei und nach ca. 3 Stunden erreichten wir die Hütte „Spelios Agapetos“ (ca. 2.100 m), während das Wetter langsam begann, ziemlich besser zu werden. Von da an ging der Pfad wieder durch Nadel- und Buchenwälder, bis wir ans Ziel unserer Rundwanderung, also an die Lage „Prionia“ (ca. 1.100 m), sicher ankamen.

In groben Zügen war auch diese Olymp-Tour erfolgreich und hinterließ den Teilnehmerinnen die besten Eindrücke – trotz der Tatsache, dass sie nicht den Hauptgipfel besteigen konnten. Das ist nun jedoch der Grund, damit sie wieder mal in Zukunft den Olymp besuchen … und immer in Zusammenarbeit mit „HellasMounts“!

für „HellasMounts“

Georgios Kraias