Wander-Bericht 1 (2016)

Am 12. September durften wir eine Gruppe von 15 Geographie-Studenten der Universität Trier unter Leitung von Prof. Dr. J. B. Ries und Dr. T. Iserloh zu einer Führung durch den Olymp begrüßen. Los ging es am Parkplatz „Prionia“, 1.100 m, wo wir zu einer Wanderung auf dem Europa-Weg E4 starteten, wobei wir uns die Besteigung des Gipfels „Skolio“ (2.908 m) zum Ziel gesetzt hatten. Der erste Teil der Route bis zur Berghütte „Spilios Agapitos“ (2.100 m) verlief um einiges schneller als gedacht – in weniger als 3 Stunden – und dieser Umstand erlaubte es uns, eine ausgedehnte Mittagpause an der Hütte zu machen. Die Fernsicht von der Hütte aus auf das Ägäische Meer sowie auf die felsigen Spitzen vor dem höchsten Gipfel (Mytikas, 2.918 m) war eine wunderbare Belohnung für unsere Anstrengungen. Gegen 13 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg Richtung „Skolio“, dem höchsten Punkt des E4 auf der ganzen Balkan-Halbinsel. Bereits oberhalb der Baumgrenze und bei unter uns aufziehenden Wolkenteppichen hatten wir das Gefühl in eine andere Welt einzutreten. Nur die Gämsen, die frei auf den Hochebenen weideten, erinnerten an das Leben unten im Tal … Nach ca. 2 Stunden erreichten wir bei bestem Wetter den Gipfel mit dem imposanten Blick auf das Felsmassiv von Mytikas.

Im Anschluss daran hatten wir das Glück, von Professor Ries einen interessanten Vortrag über die Entstehung des Olymps geboten zu bekommen – und so etwas erlebt man nicht häufig in den Bergen! Die Erholungspause auf dem Gipfel war wiederum länger als erwartet, was bei der großartigen Aussicht mit Freude aufgenommen wurde. Um 19 Uhr waren wir alle wieder an der Hütte, wo wir uns – nach der freundlichen Übergabe von Geschenken – von unseren Gästen verabschiedeten. Zu unserer großen Freude konnten alle Teilnehmer die schönsten Eindrücke vom Olymp und von der Gastlichkeit von „HellasMounts“ mit nach Hause nehmen!

 

für „HellasMounts“

Georgios Kraias