Wander-Bericht 4

Wieder in Zusammenarbeit mit dem Wanderreisebüro „RDA – Reisedienst Alpbachtal“ aus Tirol haben wir vom 23. bis zum 30. September eine zweite Exkursion auf den Olymp und seine Umgebung veranstaltet. Eine 15köpfige Gruppe unter Leitung des Geschäftsführers des Büros Herrn Hannes Gwiggner hatte die Gelegenheit zum zweiten Mal die Gastlichkeit von „HellasMounts“ und darüber hinaus das gesamte Olymp-Massiv kennenzulernen. Die einzigartigen Eindrücke aus unserer Reise machten die Tour für uns alle schon wieder zu einem besonderen Erlebnis.

Nach der Ankunft in der Kleinstadt Litochoro am Fuß des Berges und einem ersten Besuch am Meer bzw. an den Ausgrabungen von Dion sollten wir wegen des schlechten Wetters an den folgenden Tagen unser Programm kurz ändern. Also, am folgenden Tag unternahmen wir nicht die Rundwanderung durch die berühmte Enipeas-Schlucht mit ihrer interessanten Vegetation, sondern wir gingen direkt die Olymp-Besteigung an. Gegen 09:00 Uhr waren wir an der Lage „Gortsia“ auf einer Höhe von ca. 1.150 m und nach ca. 2,5 Stunden erreichten wir schon die erste Station unserer Wanderung, die Hütte „Petrostrouga“ auf ca. 1.950 m mit der unvergesslichen Aussicht auf das blaue Meer. Obwohl das Wetter immer schlechter bzw. bewölkter wurde, kamen wir nach ca. 2,5 Stunden an das berühmte „Plateau der Musen“ an, wo wir trotz der Wolken einen herrlichen Blick auf den grandiosen „Thron von Zeus“ genießen konnten. Bald waren wir an unserem Ziel, der Hütte „Giossos Apostolides“ (2.697 m), und anschließend bestiegen wir den nahegelegenen Gipfel „Prophet Elias“ (2.803 m).

Obwohl das Wetter am nächsten Morgen aufgrund des starken Windes nicht ganz unseren Wünschen entsprach, erreichten wir gegen 11 Uhr den Gipfel „Skolio“ (2.908 m), wo wir einander mit einem freudigen „Berg Heil!“ nach gelungenen Aufstieg empfingen. Und nicht zu vergessen: Eine kleine Gruppe von 4 Personen bestieg auch den höchsten Gipfel, „Mytikas“ (2.918 m)! Der Übergang zur Hütte „Spelios Agapetos“ (ca. 2.100 m) bereitete keine Schwierigkeiten, und früh am Nachmittag waren wir alle dort, erleichtert und erfüllt nach einer großen Anstrengung. Der Aufenthalt auf der Hütte war für alle ein besonderes Erlebnis: wir Griechen hatten das seltene Glück, einen echten Tiroler Hüttenabend mitzuerleben, und unsere Gäste konnten wunderschöne griechische Volkslieder von zwei sehr melodischen Stimmen hören!

Die Nacht verlief ruhig und am nächsten Tag machten wir uns früh wieder auf den Weg erstmal Richtung Lage „Prionia“ (ca. 1.100 m) und danach Richtung das alte Dionysos-Kloster (ca. 900 m) mitten in der Enipeas-Schlucht, wo unsere Minibusse schon auf uns warteten. Der Abstieg war nicht sehr lang und fand in einer tollen Atmosphäre statt, sodass wir die Dauer gar nicht wahrnahmen. Und das war das Ende unserer sehr erfolgreichen Olymp-Tour.

Inzwischen war das Wetter am fünften Tag wieder gut, sodass wir die geplante Rundwanderung durch die Enipeas-Schlucht über den kleinen Gipfel „Golna“ (ca. 1.000 m) ohne Problem unternehmen konnten. Die beiden letzten Tage verbrachten wir an einem Hotel direkt am Meer, um auch noch den griechischen Spätsommer genießen zu können. Den abschließenden Punkt der Tour bildete ein Tagesausflug nach Meteora, wo unsere Gäste auch die atemberaubenden Felswände mit den eigentümlichen Byzantinischen Klöstern besichtigen konnten.

Die umsichtige Planung und zuverlässige Umsetzung des reichhaltigen Programms sorgte bei unseren Gästen für größte Zufriedenheit – eine gelungene Fortsetzung der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen „HellasMounts“ und „RDA“!

 

für „HellasMounts“

Georgios Kraias

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