Wander-Bericht (2012)

Eine alte Freundin aus meiner Zeit in Deutschland, Amelie, nahm mit großer Begeisterung meine Einladung zum Wandern in den Wäldern und Bergen rund um Serres an und genoß zusammen mit ihrer Freundin Angela Mitte Mai die vielseitige Gastlichkeit in Serres. Die beiden deutschen jungen Frauen, obwohl sie aus Bayern kommen, wo das Wandern bei den Menschen noch hoch im Kurs steht, sollten feststellen, dass auch in Nordgriechenland jedem interessierten Gast unglaublich viele Wandermöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Alles hat mit einer ziemlich anspruchsvollen Wanderung im riesigen Kiefer-Park nördlich von der Stadt begonnen, wo Amelie und Angela sofort auffiel, dass – trotz der zahlreichen Wanderwege – kaum Menschen zu begegnen waren. Am Tag drauf gaben uns die Fahrräder die Möglichkeit, den Park etwa länger und in verschiedenen Richtungen zu erforschen, während uns das herrliche Wetter eine behagliche Aussicht auf das ganze Tal von Serres bot. Nach einen Tag Erholung unternahmen wir eine längere Wanderung in einer nahe gelegenen Schlucht, wo man die Möglichkeit hatte, die griechische Fauna besser kennenzulernen, uns begegneten nämlich zwei große aber – zum Glück! – nicht giftige Schlangen. Den Schlusspunkt des Wanderurlaubs bildete ein Ausflug auf den lokalen Berg von Serres, Lailias, wo wir – nach einem wegen schlechtem Wetter gescheiterten Versuch – den höchsten Gipfel (1.848 m. ü. NHN) bestiegen.

Nach dieser kurzen Beschreibung wäre es – glaube ich – müßig zu erwähnen, dass sowohl alle Wanderungen an sich als auch die griechische Gastfreundlichkeit die besten Eindrücke hinterlassen haben. Und obwohl das Wetter nicht immer mitgespielt hat, konnten Amelie und Angela trotzdem nicht nur schöne und unvergessliche Eindrücke sammeln, sondern auch die Entscheidung treffen, uns noch einmal in Zukunft und für andere Wanderungen in den griechischen Bergen zu besuchen.

Für HellasMounts,
Georgios Kraias.

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